Du führst ein Yoga-Studio, eine Fahrschule oder einen Sprachkurs mit mehreren Trainer:innen? Dann kennst du das Problem: Wer unterrichtet wann, welche Honorare fallen an, und wie rechnest du am Ende des Monats fair ab?
Das Trainer-Add-on in kursflow löst genau das – und erspart dir die E-Mail-Pingpong-Orgien mit Stundenzettel und Rechnungen.
Wer braucht die Trainer-Verwaltung?
Das Add-on ist für dich sinnvoll, wenn du:
- Mehrere Trainer:innen beschäftigst (egal ob angestellt, auf 450-Euro-Basis oder freiberuflich)
- Unterschiedliche Honorarsätze pro Trainer:in und Kurstyp hast
- Monatliche Abrechnungen selbst verwaltest oder an deine Buchhaltung weitergibst
- Kalenderübersicht brauchst, wer wann unterrichtet
- Trainer:innen eigenverantwortlich arbeiten lassen möchtest (ihr Profil, ihre Kurse sehen)
Falls du nur einen selbst unterrichtenden Einzelanbieter bist, brauchst du dieses Add-on nicht. Die Basisfunktionen von kursflow reichen dir dann aus.
Kosten: 19 € / Monat zusätzlich zu deinem regulären Plan.
So funktioniert's: Von der Einladung bis zur Abrechnung
Schritt 1: Trainer:innen einladen
Du gehst in deinem kursflow-Admin zu Trainer und klickst Trainer einladen. Dann trägst du mindestens Name und E-Mail ein – fertig.
Was passiert dann im Hintergrund?
- kursflow erstellt automatisch einen Nutzer mit der Rolle
trainer - Ein Magic-Link wird per E-Mail versendet (kein Passwort-Chaos)
- Die Trainer:in kann sich direkt einloggen und ihren Bereich nutzen
Wichtig: Dein Plan hat ein Limit für die maximale Anzahl Trainer:innen (abhängig von deinem Abo). Wenn du dieses Limit erreichst, bekommst du einen Hinweis und kannst unter Einstellungen → Plan upgraden.
Schritt 2: Trainer:innen Kursen zuordnen
Öffne einen Kurs (Event) und weise die Trainer:in über Trainer zuweisen zu. Du kannst mehrere Trainer:innen einem Kurs geben (z. B. Haupttrainer + Assistent).
Wenn sich später etwas ändert, entfernst du die Zuordnung einfach aus der Liste. Das funktioniert nur, wenn es keine zukünftigen Termine mehr für diesen Kurs gibt – das verhindert Planungschaos.
Schritt 3: Stundenplan und Kalender
Deine Trainer:innen sehen unter Mein Bereich sofort ihren persönlichen Stundenplan: welche Kurse, welche Termine, wie viele Stunden pro Woche.
Außerdem können sie ihren Kalender als ICS-Datei exportieren und in Outlook, Google Kalender oder Apple Kalender abonnieren – so verpassen sie keinen Termin.
Du selbst siehst alle Trainer:innen auf einen Blick im Trainer-Kalender und kannst wochenweise vor- und zurückblättern.
Schritt 4: Honorare definieren
Jede Trainer:in kann unterschiedliche Stundensätze je Kurstyp haben. Das legst du in den Honorartabellen fest:
- Kurstyp auswählen (z. B. "Yoga Anfänger", "Automatik-Fahrstunde")
- Stundensatz eintragen
- Freigeben – erst dann gilt die Tabelle
Ohne Freigabe ist die Tabelle inaktiv. Das schützt vor Versehentlich-Speichern falsch eingetragener Sätze.
Schritt 5: Abrechnung und Rechnungen
Am Ende des Monats (oder wann du es brauchst):
- Du erzeugst die Abrechnung für einen Kurs oder einen Trainer:in basierend auf den freigegebenen Honorartabellen.
- Deine Trainer:innen können gleichzeitig eigene Rechnungen erstellen und einreichen (z. B. wenn sie selbstständig sind und das selbst machen möchten).
- Du prüfst und genehigst die eingereichten Rechnungen.
- Die Daten kannst du exportieren und an deine Buchhaltung / Steuerberater:in weitergeben.
Wichtig: kursflow übernimmt hier die Stundenerfassung und Honorarberechnung, aber keinen DATEV- oder FIBU-Export – das läuft über spezialisierte Buchhaltungs-Module.
Was sehen Trainer:innen im Self-Service-Bereich?
Das Trainer-Add-on gibt jeder Trainer:in einen eigenen Portal-Zugang:
- ✅ Ihr Profil pflegen (Bio, Foto, Spezialisierungen)
- ✅ Alle ihre Kurse und Termine sehen
- ✅ Kalender exportieren (ICS)
- ✅ Rechnungen einreichen
- ❌ Admin-Funktionen (Trainer-Limits, Honorartabellen freigeben)
Gleichzeitig haben wir öffentliche Trainer-Profile: Wenn eine Trainer:in das aktiviert (visible=1), sehen potenzielle Kursteilnehmer:innen nur nicht-sensible Infos wie Name, Stadt, Bio und Spezialisierungen. IBAN, Steuernummer und Stundensatz bleiben immer privat – das ist kein Sicherheitsrisiko.
Häufige Fallstricke und wie du sie vermeidest
Fehler: Trainer:in einladen, aber die E-Mail ist falsch oder leer. Lösung: kursflow prüft das automatisch und zeigt einen Validierungsfehler. Korrekte E-Mail eintragen, fertig.
Fehler: Honorartabelle eintragen, aber nicht freigeben. Lösung: Ohne Freigeben ist die Tabelle inaktiv. Die Abrechnung rechnet dann mit alten oder keinen Sätzen. Immer den grünen Freigeben-Button klicken, bevor du abrechnest.
Fehler: Trainer:in soll inaktiv werden, aber hat noch zukünftige Kurse zugewiesen. Lösung: Das geht nicht – kursflow blockiert das absichtlich. Entferne erst alle Zuordnungen oder warte, bis die Kurse stattgefunden haben.
Fehler: Rollen-Durcheinander (Trainer:in als Admin einladen). Lösung: Trainer:innen sollten immer die Rolle trainer haben, nicht admin. Das verhindert, dass sie versehentlich andere Trainer:innen löschen oder Preise ändern.
Was das Add-on nicht macht
kursflow verwaltet Trainings- und Stundenzeiten, aber keine Lohnbuchhaltung. Das heißt:
- ✅ Stunden erfassen, Honorare berechnen, Rechnungen generieren
- ❌ Lohnsteuer, SV-Beiträge, DATEV-Export
Für Lohnbuchhaltung brauchst du weiterhin deine Buchhaltungs-Software oder einen Steuerberater.
Das Wichtigste nochmal zusammengefasst
| Punkt | Details | |-------|---------| | Kosten | 19 € / Monat | | Nutzer-Limit | Je nach Plan (z. B. 5–50 Trainer:innen) | | Einladung | Per Magic-Link, E-Mail notwendig | | Honorare | Pro Trainer:in, pro Kurstyp definierbar | | Self-Service | Profil, Kalender-Export, Rechnungen einreichen | | Öffentliche Profile | Nur nicht-sensible Daten sichtbar | | Abrechnung | Monatlich oder ad-hoc, kein FIBU-Export |
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